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Auf den Spuren des Bieres

Das Land und die Traditionen der Braukunst sind der Grund, dass hier wie dort der charakteristische Geschmack des Bieres seinen Ausdruck findet. Im Mühlviertel ist es das Wasser aus dem Urgestein des Granits, das dem Bier seine besondere Note verleiht. Gleichzeitig wird hier, nördlich der Donau, auch Hopfen höchster Qualität angebaut. Damit wächst ein entscheidender Rohstoff für die Bierproduktion sozusagen direkt vor der Haustür. In der Brautradition des Mühlviertels hat zudem die böhmische Bierkultur mit ihrer hopfigen Note deutlich schmeckbare Spuren hinterlassen. Ob aus der Stiftsbrauerei in Schlägl oder aus der letzten Braucommune Österreichs in Freistadt - die Mühlviertler Biere sind ein Ausdruck des herben, aber gleichzeitig weichen Charakters der Region.

Innviertler Biere

Die Innviertler Biere sind im Gegensatz dazu von der alten Brautradition Bayerns beeinflusst. Kein Wunder, war doch dieses jüngste Viertel Oberösterreichs bis ins 18. Jahrhundert hinein ein Teil Bayerns. Und es mag vor diesem Hintergrund auch nicht mehr zu überraschen, dass das Innviertel die Region mit der größten Dichte an Brauereien innerhalb Österreichs ist. Alleine die "Bierregion Innviertel" - ein gemeinsames Projekt von Brauereien und Wirten - vereint unter ihrem Dach sieben Brauereien, die gemeinsam 60 unterschiedliche Innviertler Biersorten auf die Waage bringen.

Biergenuss im Salzkammergut

Dennoch, nicht nur im Mühlviertel und im Innviertel versteht man sich auf die Herstellung ausgezeichneten Bieres. Auch im Salzkammergut versteht man sich auf den Umgang mit Hopfen, Wasser und Malz. Die Schlossbrauerei Eggenberg in Vorchdorf, direkt am Eingang zur Berg- und Seenregion gelegen, besteht bereits seit 1681 und ist seit mehr als 200 Jahren in Familienbesitz. Sie ist mittlerweile die größte Privatbrauerei Oberösterreichs.

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